Filmkritik


Titel: „Stoker – Die Unschuld endet“
Kategorie: Thriller
Erscheinungsjahr: 2013
Länge: 99 Minuten


Handlung

An ihrem 18. Geburtstag sieht sich India Stoker (hervorragend: Mia Wasikowska) nicht nur mit dem Unfalltod ihres geliebten Vaters konfrontiert sondern auch mit dem Erscheinen des ihr bis dato unbekannten Onkels Charlie (Matthew Goode), der in das Haus der Stokers einzieht. Während Indias Mutter (verführerischer denn je: Nicole Kidman) den Verlust ihres Mannes mit dem Erscheinen Charlies zu kompensieren versucht, beobachtet India diese Veränderungen aus der Distanz und zieht sich zurück. Im Verlauf der nächsten Tage werden ausgerechnet die Personen ermordet, die Charlie von früher kannten und die beiden Stoker-Damen vor ihm zu warnen versuchten.

Während sich Indias Mutter mehr und mehr zu Charlie hingezogen fühlt kommt India schnell hinter das Geheimnis ihres Onkels. Sie verrät ihn jedoch nicht, vielmehr scheint es, als wenn sie Gefallen an der dunklen Seite ihres Onkels findet. Auch Charlie fühlt sich zu India hingezogen und gemeinsam planen sie ihren Fortgang aus dem Stoker-Haus. Als jedoch Indias Mutter hinter die Absichten der beiden kommt, versucht Charlie auch sie zu ermorden. Er wird jedoch von India erschossen und ihre Mutter überlebt. Auf ihrer Flucht erschießt India einen ihr lästig gewordenen Sheriff bevor sie das Weite sucht.


Kritik

Die Handlung des Filmes ist ab einem bestimmten Punkt vorhersehbar. Erstaunlicherweise ist dies nicht besonders tragisch; der Spannungsbogen bleibt bis zuletzt hoch. Dies liegt einmal an der hervorragenden Leistung der drei Hauptakteure, aber auch an den Rückblenden, die dem Zuschauer das gewalttätige und mordende Handeln im Hier und Jetzt erklären. Die wundervolle Inszenierung und farbenprächtige Fotografie machen den Film insgesamt zu einem Thriller, den es sich zu schauen lohnt.



 

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